Städte Bad Honnef und Königswinter arbeiten bei Schnelltest-Angeboten für Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Im Kampf gegen die steigende Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus soll es für Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit geben, einmal wöchentlich einen einfachen und unkomplizierten Coronaschnelltest in einem zugelassenen Testzentrum, in Arztpraxen und Apotheken durchführen zu lassen.

Ziel der sogenannten Bürgertestung ist es, Infizierte, die keine oder nur ganz milde Symptome haben, frühzeitig zu ermitteln und damit die Übertragung des Coronavirus auf Dritte, die womöglich einen schweren oder gar tödlichen Krankheitsverlauf erleiden könnten, zu verhindern.

Seit dem 24. März 2021 steht in Königswinter ein Corona-Testzentrum zur Verfügung. Die Räumlichkeiten wurden dem Testanbieter takecare42 vom Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK) zur Verfügung gestellt. Die Teststelle AZK an der Johannes-Albers-Allee 3 ist von Montag bis Sonntag zwischen 12 Uhr und 18 Uhr und ab dem 2. April montags bis sonntags von 12 Uhr bis 19 Uhr für kostenlose Testungen geöffnet. Im 5-Minutentakt können sich hier Bürgerinnen und Bürger per Spucktest oder durch einen Nasen- bzw. Rachenabstrich auf das Coronavirus testen lassen. Die Anmeldung und Registrierung erfolgt hierfür vorab auf der Internetseite covid19-testzentrum.com. Nach der Registrierung wird ein Anmelde-Ticket für den Termin per E-Mail versendet. Vor Ort kann die Anmeldung dann als Ausdruck oder QR-Code auf dem Smartphone vorgelegt werden.

Die Testung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Testzentrums dauert nur wenige Minuten. Das Testergebnis ist dann ca. 15 Minuten nach der Testung per QR-Code abrufbar. Den Hinweis, dass der QR-Code mit den Ergebnissen abgerufen werden kann, erhalten die Getesteten separat per E-Mail. Die kostenlose Testmöglichkeit wurde am Eröffnungstag bereits von 40 Personen in Anspruch genommen, so die Projektleiter Timo Bollé und Tobias Cronenberg von takecare24. Voraussichtlich in der kommenden Woche wird ein weiteres Testzentrum im Königswinterer Bergbereich als Drive-Thru in Betrieb genommen.

Am 31. März ab 12 Uhr wird zudem ein Drive-in-Testzentrum auf dem großen Parkplatz an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 66 seinen Betrieb aufnehmen, in dem sich Personen testen lassen können, ohne hierfür das Auto zu verlassen. Das Testzentrum im Freien kann selbstverständlich auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad benutzt werden, betont Hartmut Kreutz, Inhaber und Betreiber des Testzentrums, das sowohl mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Öffentlichen Personennahverkehr als auch mit dem Auto über die Bundesstraße 42 gut erreichbar ist. „Wir empfehlen, vorab einen Termin auf unserer Internetseite https://abstrich.termin-direkt.de/ zu vereinbaren. Alle Daten, die wir für den Test und die spätere Testbescheinigung erheben müssen, können so bereits zu Hause und in Ruhe am PC oder Handy eingegeben werden“, erklärt Hartmut Kreutz: „Dann führen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort nur noch einen Abgleich der Daten mit dem Personalausweis der Testperson durch. Der eigentliche Abstrich dauert nur wenige Sekunden. Nach insgesamt zwei bis drei Minuten vor Ort fährt oder geht man weiter. Das Testergebnis kommt mit einer Bescheinigung nach etwa 30 Minuten in einem verschlüsselten PDF-Dokument per E-Mail. Wer einen Ausdruck vor Ort benötigt, kann vor Ort bis zum Abschluss der Auswertung des Tests abwarten.“ Tests sind auch ohne vorherige Terminvereinbarung oder ohne vorherige Datenübermittlung möglich, betont der Inhaber: „Die Datenerhebung dauert etwa fünf Minuten. Ohne Termin kann die Wartezeit etwa 15 bis 30 Minuten betragen.“

Holger Heuser und Lutz Wagner appellieren, alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für die wöchentliche, kostenlose Bürgertestung mit Coronaschnelltests zu nutzen: „Wir haben in den vergangenen Monaten gelernt, dass die Pandemie nur gemeinsam bewältigt werden kann. Hierfür ist es wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger die Schutzmaßnahmen ernstnehmen. Die geschaffenen Angebote für Coronaschnelltests ergänzen die bekannten Schutzmaßnahmen wie Abstand halten, die Reduzierung von Kontakten, regelmäßige Handhygiene, medizinische Schutzmasken und intensives Lüften.“

Bildunterschrift:
v.l.n.r. Philipp Fischer (Mitarbeiter Testzentrum), Dr. Ulrike Buschmeier (Geschäftsführerin AZK), Timo Bollé (Projektleiter), Bürgermeister Lutz Wagner und Tobias Cronenberg (Projektleiter) beim Start des ersten Corona-Schnelltestzentrums im Arbeitnehmer-Zentrum in Königswinter.