Eigener Wohnraum – ein wesentlicher Meilenstein bei der Integration
„Derzeit werden uns wöchentlich neue Geflüchtete aus den verschiedensten Ländern unserer Erde zugewiesen, die wir in den städtischen beziehungsweise von der Stadt angemieteten Flüchtlingsunterkünften unterbringen“, so Holger Heuser. „Haben die Geflüchteten das Asylverfahren erfolgreich durchlaufen, so sind sie aufgefordert, sich eigenen Wohnraum zu suchen. Sie erhalten allerdings eine Wohnsitzauflage für Bad Honnef – das heißt, sie sind verpflichtet, sich mindestens drei weitere Jahre in unserer Kommune aufzuhalten. Diese Personen wollen wir bei der Vermittlung eigenen Wohnraums unterstützen.“
Nadine Batzella, Fachdienstleiterin Soziales und Asyl, ergänzt: „Für Geflüchtete mit dauerhaftem Bleiberecht ist es ein ganz wichtiger Meilenstein bei der Integration in ihre neue Heimat, wenn sie eine eigene Wohnung beziehen können. Viele werden von ehrenamtlich Helfenden unterstützt, die auch potenziellen Vermieterinnen und Vermietern als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zur Verfügung stehen können.“
Die Mietkosten werden bei Personen, die derzeit einen Integrations- oder Sprachkurs besuchen vom Jobcenter übernommen. Je nach Personenzahl sind die Größe der Wohnung, die Kaltmiete sowie die Nebenkostenpauschale gedeckelt. „Hier stehen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Integration bei den ersten Vermittlungsgesprächen gerne mit Rat und Tat zur Seite“, erläutert Nadine Batzella.
Gibt es Wohnungen in Bad Honnef, die angeboten werden können? Dann bittet die Stadt Bad Honnef, sich an den Fachdienst Soziales und Asyl zu wenden:
Felix Trimborn (Telefon 02224 184 185; E-Mail Felix.Trimborn@bad-honnef.de) oder Jessika Voß (Telefon 02224 184 198; E-Mail Jessika.Voss@bad-honnef.de).

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