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Gefeiert, geachtet, geächtet: Ernst Moritz Arndt

Do., 16. Januar, 19:0021:30

Bonn. Donnerstag, 16. Januar 2020, 19.00 Uhr

Die gemeinsam mit der jungen Regisseurin Christina Schelhas vom Theater Bonn erarbeitete Szenische Lesung lässt den „ganzen“ Ernst Moritz Arndt selbst zu Wort kommen und greift auch auf Beurteilungen von Zeitgenossen zurück.

Manfred van Rey, ehemals Direktor des Stadtarchivs Bonn und langjähriger rheinischer Vorsitzender der 1992 gegründeten deutsch-deutschen Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft, hat die Texte zusammen­gestellt und trägt die von ihm verfassten verbindenden Zwischenkapitel vor.

Zu den einflussreichsten Fürsprechern, die Bonner Universität zu gründen, gehört der am 26. Dezember 1769 geborene Rügener Ernst Moritz Arndt: Anlass genug, seines 250. Geburtstags zu gedenken. Im Oktober 1818 zum Professor für Geschichte nach Bonn berufen, hatte er große Anziehungskraft für die Studenten. 1819 wurde Arndt ein Opfer der Karlsbader Beschlüsse, die für politische Freiheit und Fortschritt eintretende Professoren als „Demagogen“ diffamierten. Sein Lehrverbot hob Friedrich Wilhelm IV. erst 1840 auf. Sogleich zum Rektor gewählt, wurde Arndt als Held der Freiheitskriege gegen Napoleon hoch geehrt. Noch einmal, 1848, gewann er als Mitglied des Paulskirchen-Parlaments nationale Bedeutung. Danach wurde es still um ihn. Am 29. Januar 1860 starb er, sein Grab fand er auf dem Alten Friedhof.

Wolfgang-Paul-Saal, Konviktstr. 9, 53113 Bonn

Details

Datum:
Do., 16. Januar
Zeit:
19:00 – 21:30
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Universitätsclub Bonn e.V.
Konviktstr. 9
Bonn, NRW 53113 Deutschland
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Telefon:
Telefon: 0228 / 72 96 0
Website:
https://www.uniclub-bonn.de/index.htm

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